Historie

Wer fünfzig Jahre alt wird, hat Höhen und Tiefen erlebt. Das ist bei Unternehmen nicht anders als bei Menschen. Hier und da sind Schlüsselerlebnisse die prägenden Stationen, die die Erfolgsgeschichte markieren. Aus ihnen erwächst die Kraft und der Mut, neue Aufgaben beherzt anzupacken. So ist ein Blick zurück immer auch ein Blick nach vorn.

Aus traditionellem Schmiedehandwerk erwachsen, entwickelte sich wsm zum modernen Unternehmen mit großer internationaler Präsenz. Das breite Leistungs- und Produktionsspektrum reicht vom Stahlbau über den Aluminiumbau, von der Einzel- über die Serienfertigung bis hin zur Spedition. Viele Schlüssel- und Erfolgserlebnisse brachten das Unternehmen jedes Mal im Markt einen entscheidenden Schritt nach vorne - unübersehbar und zukunftsorientiert.

1958

Der offizielle Beginn, die Eintragung in die Handwerksrolle, erfolgt
am 1. April 1958 als Schmiedebetrieb.
Als Kunden werden die Landwirte aus der näheren Umgebung
gewonnen. Reparaturen von Landmaschinen sowie Hufbeschlag
der Pferde, Ochsen und Kühe gehören zu den täglichen Arbeiten.
Nach einem halben Jahr ist die erste Erweiterung erforderlich.
Ein Anbau aus Holz für die wartenden Tiere

 

1960

Mit Geländer-, Fenster- und Türenbau wird der Fertigungsbereich für private Bauherren (Bauschlosserei) ausgeweitet.

 

1961

Heinz Erich Kames beginnt seine Lehre als Schlosser und ist somit erster Mitarbeiter.

 

1963

Für das wachsende Geschäft werden bald die Räume zu eng. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird von August Solbach ein Grundstück erworben und mit dem Neubau einer Halle von zunächst 15 x 10 m und eines Wohnhauses begonnen. Walter Solbach erkennt die großen Vorteile der Serienfertigung. In der neuen Halle wird mit dem Bau von Paletten zur Lagerung von Gläsern in größerer Stückzahl begonnen. Es werden drei weitere Mitarbeiter beschäftigt. Mit Aluminiumfenstern und -türen aus Systemprofilen der Firma Schüco erfolgt ein Wandel in der Materialbe- und verarbeitung. Nach abgelegter Prüfung zum Schweißfachmann am 14.12.1963 kann ein weiteres Standbein für viele Jahre geschaffen werden - das Schweißen von Kranauslegern für die Firma Zeppenfeld.

 

1967

Ein Meilenstein in der Firmengeschichte und damit Grundlage für den Erfolg ist die Entwicklung und Fertigung von scharnierlosen Schaukästen aus Aluminium. Hier kann Walter Solbach seine Vorstellungen von Serienfertigung und Produktionsabläufen optimieren. Der Kundenkreis erweitert sich. Städte und Gemeinden, kirchliche Institutionen sowie Vereine kommen hinzu.

 

1973

Die Betriebsfläche wird zu klein und der Lärm zu groß. Der Betrieb wird ausgelagert. Das ideale Grundstück liegt in dem neu geschaffenen Industriegebiet Waldbröl- Boxberg. Die Firma Beton- und Monierbau erhält den Auftrag eine Halle von 60 x 15 m mit Büroanbau zu errichten. „Eine Größe, die für alle Zeiten ausreichen müsste." Mit dem zweiten Standort ist eine Aufteilung der Fertigung erforderlich. Nach Gründung der wsm GmbH im Juli 1973 mit den Geschäftsführern Walter Solbach und Leopold Wendler bleibt der Aluminiumbau in Morsbach. Der Stahlbau wird komplett in die neue Produktionsstätte nach Waldbröl verlagert.

 

1979

Peter Solbach tritt mit 19 Jahren in die von seinem Vater gegründete Firma ein

 

1983

Am 06.10.1983 legt Peter Solbach vor der Handwerkskammer zu Köln die Meisterprüfung im Schlosserhandwerk ab. Seine technische Erfahrung, praktische Vielseitigkeit und seine Führungsqualitäten sind für das Unternehmen von großem Nutzen. 

 

1993

Errichtung eines Bearbeitungszentrums für die Serienfertigung von Schaukästen in der bisherigen Schlosserei. Eine Investition in das Paternoster-Lagersystem optimiert die Lieferzeiten ganz entscheidend. Umzug der Endmontage für Raumzellen und Mehrzweckhäuser in die neue Halle - ausgestattet nach dem neuesten Stand der Technik (Maschinenpark, Kräne, Hochregallager usw.). Damit ist die Grundlage für eine gute und erfolgreiche Zukunft geschaffen. Zum 35-jährigen Firmenbestehen verfasst Hermann-Josef Schuh die erste Firmenchronik.

 

1997

Nach Öffnung der Grenzen und dem Fall der Mauer Anfang der 1990er Jahre drängt das stahlverarbeitende Gewerbe immer stärker auf den deutschen Markt. Die Wettbewerber kommen nicht mehr alleine aus dem Inland. Mit Gründung der Firma METAMAX in Breznice (Tschechien) wird erreicht, dass lohnintensive Baugruppen auch zukünftig zu konkurrenzfähigen Preisen produziert werden können. Da es sich um das eigene Schwesterunternehmen handelt, kann unmittelbar auf den hohen Qualitätsstandard und die Liefertreue Einfluss genommen werden.

 

2000

Hartmut Meyer wird zum Prokuristen ernannt. Das Unternehmen erhält die Zertifizierung nach DIN ISO 9001:1994.

 

2007

Nach dem Ausscheiden der Gründergeneration aus dem Unternehmen empfehlen die langjährigen Wirtschaftsberater eine Neu- und Umstrukturierung des Firmenorganigramms. Unter dem Dach der SOLIT GmbH können die Firmen der Gruppe auch zukünftig den Wachstumskurs fortsetzen.

 

2008

Werner Schenk wird zum weiteren Geschäftsführer ernannt.