Industriekaufmann/-frau

Stellendetails

Eintrittsdatum 01. August 2018
Ort Waldbröl
Vertragsart Ausbildung
 

Sie haben den Überblick.

Was macht ein Industriekaufmann/eine Industriekauffrau den ganzen Tag, und was unterscheidet diesen Beruf von anderen kaufmännischen Berufen? – Die Antwort liegt, logisch, im Namen: Industriekaufleute werden für die speziellen Anforderungen der Industriebetriebe ausgebildet. Und in einem Industriebetrieb geht es eben doch ein wenig anders zu als in einer Rechtsanwaltskanzlei oder in einem Handwerksbetrieb. Industriekaufleute lernen in ihrer Ausbildung so ziemlich alle Abteilungen eines industriellen Unternehmens kennen: Einkauf, Rechnungswesen, Vertrieb, Controlling, Personalwesen, Logistik. Sie lernen, wie Produkte ihres Unternehmens verkauft werden, wie Marketing funktioniert, was guten Kundendienst ausmacht, wie Materialbedarf ermittelt und disponiert wird, wie der Einkauf abgewickelt wird, wie die Kosten durch die Buchführung laufen und dabei kontrolliert werden und ein Auftrag vom Eingang bis zum Schreiben der End-Rechnung abgewickelt wird, welche Kennzahlen und Statistiken den Unternehmenserfolg messen, wie die Arbeitsvorbereitung inklusive des Personaleinsatzes bis hin zu Neu-Einstellungen geplant  und umgesetzt wird, welche Zertifikate in der Qualitätskontrolle wichtig sind oder auch welche Systeme der Lagerhaltung es gibt. Manchmal verhandeln Industriekaufleute auch mit Banken, Werbefachleuten, Vertretern oder Groß- und Einzelhändlern.

Industriekaufleute befassen sich also mit den kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen der Betriebe. Und dazu zählen vor allem Materialwirtschaft, Vertrieb und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Am Ende ihrer Ausbildung haben Industriekauflaute somit einen guten Überblick über die Abläufe in einem Industriebetrieb. Ihr Hauptarbeitsplatz ist dann zwar der Schreibtisch in der Unternehmensverwaltung, aber sie wissen, was in ihrem Unternehmen in der Materialbeschaffung, im Lager, in der Produktion, im Personalbereich oder im Verkauf so vor sich geht und zu tun ist. Nicht umsonst haben einige bedeutende Firmenlenker vor ihrem Aufstieg in die Führungsriege irgendwann mal als Azubis zum Industriekaufmann angefangen. „Von der Pike auf gelernt“ heißt das dann.

Eine gute Industriekauffrau/ein guter Industriekaufmann sollte gerne planen und organisieren, Lust am Einkauf und Verkauf haben, aufgeschlossen und kommunikativ sein, keine Angst vor Fremdsprachen haben und seinen Arbeitsplatz mit einem ebenso anpackenden wie problemlösungsorientierten und freundlichen Wesen ausfüllen. Rundum-Talente mit Überblick eben. Und gefragte Mitarbeiter in allen Industriezweigen.

Wie die Berufsausbildung im täglichen Geschäft aussieht können Sie in diesem Kurzfilm von BR Alpha sehen.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Weiterführende Ausbildungsbeschreibung der IHK Köln

Bevorzugt per Onlineformular oder E-Mail richten Sie Ihre Bewerbung an unsere Personalreferentin Frau Eva Solbach. Alternativ können Sie Ihre Bewerbung auch postalisch an die unten genannte Adresse senden.