Technische/-r Systemplaner/-in

Stellendetails

Eintrittsdatum 01. August 2017
Ort Waldbröl
Vertragsart Ausbildung
 

Genau das Richtige für Querdenker.

Geradezu brandneu ist der Beruf des Technischen Systemplaners. Erst seit August 2011 gilt die staatliche Anerkennung der Ausbildung. Diese ersetzt die Ausbildung zum Technischen Zeichner. Der Berufsalltag eines Technischen Systemplaners hat es in sich, viel theoretisches und praktisches Knowhow sowie ein großes Rundum-Wissen müssen sich die angehenden Fachleute in ihrer Ausbildung aneignen. Denn sie planen nicht nur Systeme, sondern sie konstruieren vielmehr passgenaue Lösungen. Technische Systemplaner erarbeiten die Vorlagen für Monteure und Techniker zur Erstellung und Einrichtung verschiedener Anlagen. Dabei berücksichtigen sie nicht nur die Anforderungen am späteren Einsatzort, sondern wirtschaften auch mit Energie und anderen Ressourcen nach den neuesten Standards. Zusätzlich müssen Sicherheitsvorschriften und technische Normen eingehalten werden. Dazu gehören auch genaue Absprachen mit dem Meister und Besuche auf Baustellen. Am Computer, meistens mit der Hilfe von CAD-Programen, setzen sie gezeichnete Vorlagen um und erstellen Tabellen und schematische Darstellungen. Neben einem Faible für Mathematik und Physik, sollten angehende Technische Systemplaner also abstrakt denken können und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen mitbringen.

Was am Arbeitsplatz dieser Experten geplant und konstruiert wird, hängt jeweils vom Schwerpunkt ab, den die Azubis selbst wählen. In der Fachrichtung „Versorgung- und Ausrüstungstechnik“ beschäftigen sie sich zum Beispiel mit dem richtigen Platz für eine Heizung oder einer Lüftungsanlage. Dabei muss einiges berechnet und unbedingt beachtet werden: diverse Strom- und Wasserleitungen, die nötige Leistung, um einen Raum angemessen zu heizen oder eben zu belüften, aber auch  die Eigenschaften der einzelnen Bauteile dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

Wer sich dagegen für den Schwerpunkt „Stahl- und Metallbautechnik“ entscheidet, der entwirft Skizzen für Stahlmästen, Kräne und Brücken sowie verkehrstechnische Anlagen. Wissen rund um die Mechanik ist unumgänglich, schließlich achten Technische Systemplaner besonders auf Reibung und Festigkeit der Komponenten sowie auf die Kraftverhältnisse und diverse Schwerpunkte. Mit der Spezialisierung „Elektronische Systeme“ geht es ins Detail. Auf der Tagesordnung in diesem Ausbildungszweig stehen unter anderem Stromläufe, Verdrahtungspläne inklusive. Ein breites Wissen rund um die physikalischen Größen Stromstärke und Widerstand sowie Arbeit und Leistung ist dabei eine Voraussetzung.

Hauptsächlich arbeiten Absolventen dieser drei Fachrichtungen in Konstruktions- und Planungsbüros. Aber auch in der Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik sowie im Fahrzeugbau und in der Industrie gibt es Arbeitsplätze.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Weiterführende Ausbildungsbeschreibung der IHK Köln

Bevorzugt per Onlineformular oder E-Mail richten Sie Ihre Bewerbung an unsere Personalreferentin Frau Eva Solbach. Alternativ können Sie Ihre Bewerbung auch postalisch an die unten genannte Adresse senden.