Das Fixie ist ein Fahrrad, dass denkbar unkompliziert und robust ist. Somit lässt es sich schnell und einfach auch eine Treppe hoch oder herunter tragen.

Fixie

Das Fixie für die einfache Fortbewegung

Was die meisten Fahrradfahrern schaudern lässt, ist das wesentliche Merkmal eines Fixies oder auch Starrlaufräder oder Singlespeed-Bikes genannt: Nur eine feste Übersetzung – oder wenn man so möchte, ein Gang – und bei manchen Modellen auch kein Freilauf und keine Bremsen. Gepäckträger, Kettenschutz, Schutzbleche, Beleuchtung: Fehlanzeige. Was soll man mit einem derart abgespeckten Gefährt, wird sich mancher fragen.

Klar, dass man nichts warten muss, was gar nicht vorhanden ist, etwa eine Schaltung. Das Fixie ist also denkbar unkompliziert und robust, und es ist leichter als andere Fahrräder. Meist wiegen Fixies nur zwischen 8 und 12 kg.

Fixies oder Singlespeeds lassen sich sehr direkt fahren, die Muskelkraft sorgt für Beschleunigung und Abbremsen. Kommt eine Treppe, lässt es sich über die Schulter hängen. Gepäck hat man ohnehin im Rucksack und nicht am Fahrrad, wo es leichter gestohlen werden kann.

Genau das Richtige für Fahrradkuriere aus New York, die es früh für sich entdeckt haben sollen. Leicht sich vorzustellen, wie sie sich flink zwischen Autos auf verstopften Straßen bewegen und enge Durchgänge befahren, die für den Verkehr eigentlich gesperrt sind. Statt das Fahrrad abzustellen und abzuschließen, nimmt man es überall hin mit, auch in den Fahrstuhl. Tatsächlich stammten die ersten Fixie Bikes von einem Karlsruher Hersteller gleichen Namens.

Hierzulande interessieren sich sportliche Radfahrerinnen und Radfahrer mit Sinn für Purismus dafür. Varianten mit Freilauf oder mit Nabenschaltung sind ebenfalls erhältlich und machen aus dem Fixie eigentlich ein (fast) ganz normales Cityrad.

Das Fixie wird gerne von Fahrradkurieren in NewYork genutzt, da sie mit dem Fixie zwischen den ganzen Auto herfahren können.