Ein Trekkingrad ist ein Allrounder. Sowohl für den alltäglichen Gebrauch oder für lange Radtouren erweist es sich als komfortabler Partner.

Trekkingrad

Das Trekkingrad ist der Allrounder für die Stadt oder längere Fahrten

Als wahrer Allrounder präsentiert sich das Trekkingrad, auch Tourenrad genannt. Sowohl im alltäglichem Gebrauch in der Stadt als auch auf längeren und längsten Radtouren zeigt es sich als komfortabler Partner, auf den man einfach aufsitzt und losfährt und der auch noch ordentlich Gepäck mitträgt. Komfortable Sättel und aufwändige Federungssysteme sorgen für ein ermüdungsfreies Fahren.

Kettenschaltungen mit bis zu 30 Gängen machen das Vorwärtskommen auch ohne elektrische Unterstützung einfach und flott. Auch Nabenschaltungen sind beliebt, weil sie besonders robust sind und keine Wartung benötigen. Da Trekkingräder nur mit Muskelkraft bewegt werden, sind Modelle mit leichten Aluminium-Rahmen sehr gefragt, die allerdings Vibrationen und Erschütterungen nicht so gut abdämpfen wie Stahlrohrausführungen. Herren- und Damenfahrräder mit unterschiedlichen Rahmengeometrien sind üblich, ebenso wie Radgrößen von 28 Zoll.

Was bei Mountainbikes (MTB) und Rennrädern eingespart ist, gehört bei Trekking- oder auch Tourenrädern zur Grundausstattung: Gepäckträger, Beleuchtung, Schutzbleche, Kettenschutz, Reflektoren und Klingel. In der Regel werden sie mit einer StZVO-konformen Grundausstattung verkauft.

An den weitverbreiteten Gepäckträgerhaltern lassen sich große Packtaschen befestigen, die auf weiten Tour genug Stauraum für Proviant, Kleidung oder auch kleine Zelte bieten. Für den Lenker gibt es zusätzliche Taschenhalter. Das Trekkingrad wird so zum gutmütigen Packesel – praktisch beim Einkaufen in der Stadt und unerlässlich für große Ausfahrten, die in Extremfällen auch Jahre dauern und um die ganze Welt führen können.

Ob auf Straßen, Radwegen, Waldwegen oder geschottertem Untergrund: Mit den schmalen, profilierten Reifen kommt man fast überall hin und – je nach körperlicher Fitness und Ausdauer – auch gut voran. Sogenannte All Terrain Bikes (ATB) kombinieren die Eigenschaften von Mountain- und Trekkingbikes. Anspruchsvolle Trails im Gebirge oder wilde Abfahren über Stock und Stein empfehlen sich mit jedoch auch mit diesem Universalgefährt nicht – sie bleiben MTBs und E-MTBs vorbehalten.

Bei Trekkingrädern geht es preislich bei niedrigen dreistelligen Beträgen los, doch Schnäppchen können qualitativ nicht immer überzeugen, meinen Experten. Außerdem lohnt es sich, auf hochwertige Ausstattungsvarianten bei der Schaltung und den Bremsen zu achten.

Ein Trekkingrad auch Tourenrad genannt ist dafür ausgelegt mal kurz in den Supermarkt zu fahren oder wie der Name schon sagt eine größere Tour.