Mobile Raumsysteme

Raum für Begegnungen schaffen

Menschen brauchen sozialen Kontakt und vermissen die Begegnung mit ihren Angehörigen und Freunden, besonders nach längeren Phasen der Isolation. Die Lockerungen der COVID19-bedingten Kontaktbeschränkungen haben dies erneut ins Bewusstsein gerufen. Doch wie können Alters- und Pflegeheime, Reha-Einrichtungen und Krankenhäuser Räume schaffen, in denen eine sichere Begegnung von Bewohnern oder Patienten und deren Besuchern möglich ist? Oft gibt es in den bestehenden Gebäuden keinen zusätzlichen Raum, und das Betreten der Einrichtung birgt das Risiko, dass Erreger ins Haus gelangen und bedeutet in jedem Fall einen zusätzlichen Hygieneaufwand. Eine gute Lösung bieten externen Räume, die schnell und vergleichsweise günstig zu errichten sind.

Begegnung tut gut

Spätestens seit dem Lockdown und den zahlreichen Kontaktbeschränkungen infolge der Corona-Pandemie wissen wir, wie groß unser Bedürfnis nach sozialem Kontakt wirklich ist. Davor war es selbstverständlich, jeden jederzeit sehen und persönlich treffen zu können. Mit wenigen Ausnahmen in Quarantänestationen von Kliniken etwa, galt dies uneingeschränkt. Dabei sind Begegnungen mit Menschen, denen wir uns emotional verbunden fühlen, extrem wichtig und wirken sich positiv nicht nur auf die Stimmung, sondern, nach Meinung von Medizinern und Therapeuten auch auf den Verlauf vieler Erkrankungen aus. Ausbleibender Kontakt kann auf Dauer zu gesundheitsschädlichen Stressreaktionen und Depressionen führen.

Hohe Sicherheitsanforderungen

So wichtig der soziale Kontakt ist – Bewohner und Patienten dürfen dadurch jedoch nicht gefährdet werden, und das Gleiche gilt für Unbeteiligte und das Personal. Um den Kontakt sicher zu ermöglichen, sind daher besondere Bereiche erforderlich, in denen Besucher geschützt vor dem Austausch von Erregern empfangen werden können. Bei gutem Wetter ist dies in Außenbereichen unproblematisch. Sollen oder müssen die Besuche jedoch im Haus stattfinden, sind weitere Dinge zu beachten: Aktuellen Forschungserkenntnissen zufolge, ist es nicht nur erforderlich, alle möglichen Kontaktflächen nach jedem Besuch zu desinfizieren – in den Aufenthaltsräumen muss zudem auch für einen ausreichenden Austausch mit frischer Außenluft gesorgt werden, um die Konzentration eventuell virenbehafteter Aerosole zu verringern. Einfache Klimaanlagen eignen sich dafür nicht, und bei schlechtem Wetter wird man Fenster kaum öffnen.

Querschnitt durch einen Besuchscontainer, in dem Angehörige und eine Besucherin sich begegnen

Durch Eingänge auf gegenüberliegenden Seiten und eine Trennscheibe in der Mitte wird es möglich, Angehörige zu besuchen und dabei die Hygienevorschriften einzuhalten.

Sicheren Begegnungsraum schaffen

Eine überzeugende Lösung stellen mobile Besuchscontainer dar, die auf wenigen Quadratmetern Außengelände schnell und zu relativ geringen Kosten errichtet werden können. Sie ersparen die riskante Führung von Fremden durch das Innere der Einrichtung und bieten den Menschen, die sie aufsuchen, den erforderlichen Schutz. Dazu müssen sie so ausgelegt sein, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besuchern und Bewohnern/Patienten jederzeit komfortabel eingehalten werden kann. Selbstverständlich ist auf einen barrierefreien Zugang zu achten. Eine durchsichtige und luftdicht abschließende Trennwand sollte installiert sein, um die Weitergabe infektiöser Tröpfchen aus der Atemluft zu verhindern. Um eine Benutzung auch bei geringem Tageslicht und auch an kälteren Tagen zu ermöglichen, sollten eine Beleuchtung und eine elektrische Heizung nicht fehlen.

Lösungen ab Werk

Einrichtungen, die sich für mobile Besuchsräume interessieren, finden hierfür passende Angebote der Industrie. Zum Beispiel mobile Container-Lösungen aus Stahlrahmen und Glaswänden/-türen mit integrierten Sitzbänken, Trennwand, Beleuchtung und Heizstrahler. Sie werden ab Werk komplett ausgestattet angeliefert und aufgestellt. Die Bauart ermöglicht eine unkomplizierte Aufstellung an einen anderen Ort, soweit dies gewünscht oder erforderlich werden sollte.