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Mit der Förderfiebel online nach Finanzhilfen suchen: die Radverkehrsförderung in Deutschland

In Stadt und Land wächst der Anteil der Verkehrsteilnehmer auf zwei Rädern. Der wachsende Anteil des Fahrradverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen ist mit seinen positiven Aspekten auf Umwelt und Klima gewünscht und förderungswürdig. Städte profitieren von besseren Luftwerten und mehr Lebensqualität.

Die aktuellen Herausforderungen in Verkehrs- und Umweltpolitik betrifft auch und besonders die Radverkehrsförderung in Deutschland. Am Umbau des Verkehrssystems sind alle Ebenen beteiligt: vom Bund über die Länder bis zu den Kommunen. Basierend auf den Rahmenbedingungen des Nationalen Radverkehrsplans finden Verwaltungen und interessierte Bürger in der Förderfibel geeignete Fördermöglichkeiten.

Der Nationale Radverkehrsplan: Deutschland steigt um aufs Rad

Angesichts der vielfältigen Herausforderungen, vor die uns der Klimawandel und die fortschreitende Umweltzerstörung stellen, ist der Verkehrswandel hin zu mehr Nachhaltigkeit in der Mobilität unvermeidlich und wird immer dringlicher. In Städten und Ballungsräumen, aber auch auf dem Land hat der nachhaltige Radverkehr große Zukunftsaussichten. Zentrale Themen von aktueller Brisanz sind die Förderung des Radverkehrs im ländlichen Raum ebenso wie Kapazitätsprobleme in den Städten und die wachsende Elektromobilität im Radverkehr.

Als Teil eines modernen Verkehrssystems kann der Fahrradverkehr die Mobilität nachhaltiger gestalten, dabei die Mobilität erhalten und die Lebensqualität gerade in Städten verbessern. Darum wurde der Nationale Radverkehrsplan vom Bund aufgestellt: Er bildet die Basis der Radverkehrsförderung in Deutschland. Dieser Plan, abgekürzt NRVP, dient nicht nur als Informationsplattform, sondern zugleich auch als Impulsgeber und Koordinator bezüglich einer nachhaltigen Verkehrspolitik. Bund, Länder und Kommunen sind für die Fördermaßnahmen im Radverkehr zuständig. Sie benötigen dazu aber eine übersichtliche Unterstützung und Vernetzung mit Verbänden, Unternehmern und den Bürgern vor Ort.

Seit dem ersten NRVP im Jahre 2002 wird der Plan kontinuierlich fortgesetzt und überarbeitet. Dabei gehen die nachfolgenden Versionen stets auf neue Herausforderungen aus der Verkehrspolitik und der Gesellschaft ein. Der NRVP deckt Potenziale auf und entwirft Strategien, die Radverkehrsförderung in Deutschland voranzubringen. Im Jahr 2020 wurde der NRVP erneut mit dem vielsagenden Titel „Den Radverkehr gemeinsam weiterentwickeln“ versehen: Die Aufgabe des Verkehrswandels, das betont der Titel, ist eine gemeinsame für Bund, Länder, für Behörden und auch für die Gesellschaft.

Mit dem Ziel, den Radverkehr sicherer und attraktiver für alle zu machen, setzt der NRVP Schwerpunkte in verschiedenen Bereichen. So sorgt er für Kontinuität in der Förderung, indem etwa die Schaffung von geeigneter Infrastruktur, die Weiterentwicklung rechtlicher Rahmenbedingungen und die Unterstützung von Modellprojekten und Maßnahmen mit Vorbildwirkung gefördert wird. Die notwendige Verknüpfung mit Themen wie Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheitsförderung und Stadtentwicklung liegt im Fokus des Nationalen Plans. Dem regionalen Aspekt der Radverkehrsförderung wird der NRVP in besonderer Weise gerecht. Unterschiedliche Bedingungen in einzelnen Kommunen sollen stärker in Planung und Umsetzung von Projekten einbezogen werden.

Anders als in den Städten, wo der Radverkehr eine dynamische Entwicklung durchmacht, ist die Fahrradnutzung im ländlichen Raum noch stärker ausbaufähig. Hier liegt ein besonderer Schwerpunkt des NRVP. Im städtischen Raum richtet sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf den wachsenden Markt der Pedelecs und der Elektromobilität im Allgemeinen. Hier entstehen neue Auswirkungen auf Infrastruktur und auf die Verkehrssicherheit, denen Rechnung getragen werden muss.

Nicht zuletzt ist die Förderung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer von Bedeutung. So werden im NRVP Aktivitäten des Bundes, beispielsweise zu Sicherheitskampagnen, vorgestellt. Mit seinem Förderprogramm und Bundesmitteln in Höhe von 3,2 Millionen Euro unterstützt der NRVP nicht investive Projekte, die sich durch Innovation auszeichnen und die als Modell für andere Regionen und Städte dienen können.

Die Förderfiebel: Fördermöglichkeiten regional und überregional finden

Welche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten es vor Ort für geplante Vorhaben gibt, ist auf den ersten Blick verwirrend. Darum finden sich Informationen auf dem Fahrradportal des NRVP in der online Förderfiebel. Rechtliche Grundlagen und regionale Besonderheiten bei Anpassungen auf Bundes- und Landesstraßen, in der Städtebauförderung, aber auch Landesbauordnungen, EFRE-Mittel und Möglichkeiten für die ländliche Entwicklung sind hier zu erfahren.

Welche aktuellen Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten bieten Bund und Länder? Diese Frage beantwortet die Förderfiebel auf dem Fahrradportal des NRVP übersichtlich und mit Hilfe von Filtermöglichkeiten. Hier haben Verwaltungen und Kommunen, aber auch die interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit, sich über regionale Möglichkeiten in ihrer Stadt, Gemeinde oder ihrem Bundesland zu informieren. Gezeigt werden Übersichten über die bestehenden Fördermöglichkeiten und die entsprechenden Förderstellen. So können Interessierte mit den recherchierten Förderstellen in Kontakt treten. Die Übersicht informiert zu relevanten Finanzierungs- und Fördergrundlagen, Details zu Förderrichtlinien, zu Finanzierungsmöglichkeiten wie Fördersatz, Antragsfristen und Maßnahmenträgern. PDF-Dateien zu rechtlichen Grundlagen können von den entsprechenden Maßnahmenträgern hinterlegt werden.

Als größte Datenbank zu den Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten des Bundes und der Länder zum Thema Radverkehr hat sich die Förderfiebel zu einer der wichtigsten Anlaufstellen für die Radverkehrsförderung in Deutschland entwickelt.

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