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Ausbildung bei WSM

Auszubildender bei WSM als Industriekaufmann/ -frau
Geschrieben von Redaktion

Berufliche Ausbildung ist bei der Walter Solbach Metallbau GmbH (WSM) ein „Riesenthema“. Hier, im Industriegebiet vor den Toren von Waldbröl, entstehen hochwertige, mobile Raumsysteme für Fabriken und Logistikzentren, Unterstände für Displays und Schaukästen für Werbung und Information sowie moderne Fahrradparksysteme. Wie alle Unternehmen ist auch der Fullservice-Hersteller auf kompetente und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Und die sind nicht nur angesichts der demographischen Entwicklung zunehmend rar.

„Wir brauchen bei dem Wachstum, das wir haben, immer wieder neue gute Leute. Die könnten wir im Markt teuer einkaufen. Unsere Strategie ist es jedoch, unsere Mitarbeiter selber zu entwickeln“, erklärt Werner Schenk, der das seit über 50 Jahren bestehende Familienunternehmen leitet. „Ich vergleiche das gerne mit Bundesligavereinen, von denen manche nur die besten Spieler einkaufen – um sie dann vielleicht lange auf die Ersatzbank zu setzen, und solchen, die sich um den Nachwuchs intensiv kümmern. Wir wissen, dass wir uns keine fertigen Spieler leisten können. Deshalb, sage ich den Bewerbern, wenn Sie bei WSM sind, bekommen Sie eine gute Ausbildung“, so Schenk.

Dafür steht der Chef persönlich ein, etwa, indem er Gespräche mit den jungen Bewerbern nach Möglichkeit selbst führt. Dabei stehen nicht Noten im Vordergrund, sondern Interessen, Neigungen und Zuverlässigkeit. Für beide Seiten muss es passen. Welche Bewerber passen zu WSM? „Sie müssen neugierig und aufgeschlossen sein“, erläutert Schenk, „denn wir sind kein klassischer Serienfertiger, sondern haben ein breites Produktportfolio mit kleinen und mittelgroßen Serien, dementsprechend schnell muss man umschalten können, auch in Hinblick auf die Bedürfnisse unserer Kunden. „Wer immer nur dasselbe tun möchte, passt sicher nicht so gut zu uns. Und: „Bei uns kann man schnell Verantwortung übernehmen, hier geht’s direkt mit rein in die Abteilung“.

„Eine Frage stelle ich jedem Auszubildenden“, erklärt Schenk: „wo wohnen Sie in zehn Jahren? Kommen Sie mit unserer Welt, mit Waldbröl klar, oder brauchen Sie die Angebote, die nur eine größere Stadt bieten kann, vor der Haustür? Wenn jemand sagt, hier ist es schön, weil alles kleingliedriger ist oder weil es hier noch Natur gibt, dann kann es passen. Unsere Bewerber sollten schon aus der Region stammen, und sich überlegen, wie sie bei jedem Wetter jeden Morgen zu uns kommen können.“

Übernahme nach Ausbildung garantiert

Bei WSM gilt das einmal gegebene Wort, darauf legt das Familienunternehmen Wert. Das bestimmt nicht nur den Umgang mit Kunden, sondern auch mit Mitarbeitern: „Wenn ich einen Vertrag unterzeichne, trage ich eine Verantwortung und ich fühle mich verpflichtet, meine Zusagen einzuhalten und meine Mitarbeiter ernst zu nehmen“, so Schenk. „Dazu gehört auch unsere Übernahmegarantie“, ergänzt er, „wir bilden nicht für den Markt aus, sondern für unseren eigenen Bedarf.“

Um den zu decken, hat das Unternehmen in den letzten Jahren professionelle Strukturen geschaffen. So gibt es seit zwei Jahren eine Ausbildungsbeauftragte, die ausschließlich für die Koordination der Auszubildenden zuständig ist und sich auch um die anschließenden Weiterbildungsmöglichkeiten kümmert. Immerhin: Pro Jahr werden in der Regel bis zu zwölf Jugendliche bei WSM ausgebildet. Bei einer Gesamtbelegschaft von 210 Mitarbeitern am Standort Waldbröl sind etwa zehn Prozent Auszubildende, die in zahlreichen staatlich anerkannten Berufen unterrichtet werden (Liste der Ausbildungsberufe am Ende des Artikels).

Bildung als Standortvorteil in Waldbröl

„Als Realist weiß ich, dass wir hier in der Region in einem Konzert attraktiver Unternehmen mitspielen“, sagt WSM-Geschäftsführer Schenk. Dennoch ist er zuversichtlich: „Das große Angebot an jungen Menschen, die hier etwas lernen und dann hier arbeiten wollen, das ist vielleicht der größte Wettbewerbsvorteil, und den spielen wir auch aus!“ Waldbröl verfüge als Schulstandort über alle möglichen Schulformen wie Gymnasium, Gesamtschule, Realschule, Hauptschule, Förderschule, Grundschule und die kaufmännische höhere Handelsschule. „Wer sich hier beklagt, dass er keine Auszubildenden findet, ist selber schuld“, stellt Schenk fest.

Weil der Ausbildungsprozess heutzutage schon vor der eigentlichen Ausbildung anfängt, sind für WSM Schnuppertage und Betriebspraktika längst selbstverständlich. Das können Firmenbesichtigungen von ganzen Schulklassen sein oder zwei- bis dreiwöchige Einzelpraktika. „Da fängt die Suche nach guten, geeigneten Bewerbern für uns schon an“, erklärt Schenk. Um das Metallbauunternehmen bei möglichst vielen Jugendlichen bekannt zu machen und zu halten, kooperiert es mit KURS, dem Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen und unterhält Partnerschaften mit dem Gymnasium vor Ort und mit dem Berufskolleg Oberberg.

„In der Wahrnehmung als guter Ausbildungsbetrieb haben wir uns in den vergangenen Jahren sicher verbessert“, vermutet Schenk, „das merkt man an dem großen Interesse an unseren Schnuppertagen, die mindestens einmal pro Jahr stattfinden.“ Die dienen zum Kennenlernen von Firma und Berufsbildern und werden von den Auszubildenden selbst organisiert. „Diese Kommunikation auf Augenhöhe ist sehr erfolgreich, da hier manche Hürde, etwa durch Schüchternheit, leichter genommen wird“, freut sich der Firmenchef und resümiert: „Ich glaube, WSM ist ein guter Ausbildungsbetrieb!“

Ausbildungsberufe bei WSM:

  • Industriekaufleute
  • Technische Systemplaner
  • Fachinformatiker (Fachrichtung Anwendungsentwicklung)
  • Metallbauer (Fachrichtung Konstruktionstechnik)
  • Berufskraftfahrer
  • Fachlageristen

Die Bewerbung erfolgt im Idealfall rund sechs Monate vor Beginn. Benötigt werden Anschreiben, Lebenslauf und Kopien der letzten beiden Schulzeugnisse und ggf. weiterer Qualifikationen.
Online an: bewerbung@wsm.eu, auf der Webseite www.wsm.eu oder per Post an:

WSM – Walter Solbach Metallbau GmbH
Industriestraße 20
51545 Waldbröl

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