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Dachbegrünung als Teil klimaangepasster Stadtentwicklung fördern

Mehr Grün. Weniger Hitze. Besser vorbereitet auf Starkregen.

Klimaanpassung beginnt auf der Fläche

Versiegelte Flächen und stark aufgeheizte Bereiche stellen Städte und Gemeinden zunehmend vor Herausforderungen. Begrünung, Entsiegelung und ein dezentrales Regenwassermanagement können dazu beitragen, Quartiere widerstandsfähiger gegenüber Hitze und Starkregen zu gestalten.

Begrünte Dachflächen ergänzen diese Maßnahmen: Sie halten Niederschlagswasser zurück, reduzieren die Aufheizung von Dachflächen und schaffen zusätzliche Vegetationsflächen, ohne weitere Bodenflächen in Anspruch zu nehmen.

Wichtig: Dachbegrünung ist dabei nicht mit Entsiegelung gleichzusetzen. Beide Maßnahmen verfolgen jedoch gemeinsame Ziele innerhalb einer klimaangepassten Stadtentwicklung.

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Bundesweite Städtebauförderung

Die Städtebauförderung wird gemeinsam von Bund und Ländern getragen und bundesweit über die jeweiligen Förderprogramme der Länder umgesetzt. Für das Jahr 2026 stellt der Bund erstmals 1 Milliarde Euro für die drei Programme der Städtebauförderung bereit.

Dazu gehören:

 

  • Lebendige Zentren
  • Sozialer Zusammenhalt
  • Wachstum und nachhaltige Erneuerung

In allen drei Programmen spielen Klimaschutz und Klimaanpassung eine zentrale Rolle. Welche Maßnahmen konkret gefördert werden können, richtet sich nach dem jeweiligen Fördergebiet, dem städtebaulichen Entwicklungskonzept und den Förderrichtlinien des jeweiligen Bundeslandes.

 

 

Wo Dachbegrünung ins Spiel kommt

Dachbegrünungen können als Bestandteil der grünen Infrastruktur in städtebauliche Klimaanpassungsmaßnahmen integriert werden.

Denkbar sind beispielsweise:

 

  • begrünte Dächer auf kommunalen Gebäuden
  • Dachbegrünung auf neuen oder bestehenden Aufenthaltsbereichen
  • begrünte Überdachungen auf öffentlichen Plätzen
  • begrünte Fahrradabstellanlagen
  • Kombinationen aus Begrünung, Verschattung und Aufenthaltsflächen
  • Maßnahmen in Verbindung mit Entsiegelung und Regenwassermanagement

Gerade dort, wo zusätzliche Grünflächen am Boden nur begrenzt verfügbar sind, bieten Dachflächen zusätzliche Möglichkeiten für eine klimaangepasste Gestaltung.

 

Begrünte Überdachungen von WSM

Klimaanpassung muss nicht an der Gebäudekante enden.

Ausgewählte Überdachungssysteme von WSM lassen sich mit einer extensiven Dachbegrünung kombinieren. So entstehen geschützte Aufenthaltsbereiche oder Fahrradabstellanlagen, die gleichzeitig zusätzliche Grünflächen schaffen.

Unsere Dachbegrünung GreenPlus verbindet dabei Vegetation mit einem integrierten Wassermanagement und kann Niederschlagswasser aufnehmen und zeitversetzt wieder abgeben.

Auch für geeignete Mobile Raumsysteme können begrünte Dachflächen projektbezogen geplant werden.

 

Hitzeschutz und Aufenthaltsqualität zusammendenken

Besonders auf Schulhöfen, öffentlichen Plätzen, in Wohnquartieren oder an sozialen Einrichtungen können verschiedene Maßnahmen miteinander kombiniert werden:

Entsiegelte Flächen + mehr Vegetation + begrünte Überdachungen + Verschattung

So entstehen Außenbereiche, die nicht nur funktional genutzt werden können, sondern gleichzeitig einen Beitrag zur Klimaanpassung leisten.

 

Ist mein Projekt förderfähig?

Ob eine Dachbegrünung oder eine begrünte WSM-Überdachung im Rahmen der Städtebauförderung berücksichtigt werden kann, hängt vom konkreten Projekt ab.

Entscheidend sind unter anderem:

 

  • Lage innerhalb eines entsprechenden Fördergebietes
  • Einbindung in die städtebauliche Gesamtmaßnahme
  • Förderbestimmungen des jeweiligen Bundeslandes
  • kommunales Entwicklungskonzept
  • Zeitpunkt der Antragstellung

Die Förderfähigkeit sollte deshalb vor Auftragserteilung mit der zuständigen Kommune beziehungsweise Bewilligungsstelle abgestimmt werden.

 

Klimaangepasste Außenbereiche mit WSM planen

Sie planen einen Außenbereich, der Schutz, Aufenthaltsqualität und mehr Grün miteinander verbindet?

Wir unterstützen Sie bei der Auswahl geeigneter Überdachungs- und Begrünungslösungen und stellen Ihnen die technischen Informationen für die weitere Förderprüfung zur Verfügung.

Alle Angaben zu Fördermöglichkeiten sind ohne Gewähr und dienen ausschließlich der Orientierung. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Förderrichtlinien und Veröffentlichungen der zuständigen Fördergeber. Die Förderfähigkeit eines konkreten Projekts ist im Einzelfall mit der zuständigen Bewilligungsstelle zu prüfen.

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